Von Karneval, der Wupper und wie sich der stark geschundene Fluß zur Heimstätte der ganz aktiven Holzarbeiter entwickelt hat, und was das Leben in der Nachkarnevalszeit so bringt.
Wir blicken zurück: Karneval, der sich in Solingen eher moderat gibt. Rosenmontag mit einem Umzug, viel Volk dabei, einem Prinz mit Gefolge, einem neuen Oberbürgermeister, Amüsement für alle, die es wollen.
Kleines Karneval-Museum: Unser Beitrag war diese Auswahl an Fasnachtsraritäten aus dem Elztal. Dieses liegt in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Dort, wo Fasnacht, wie es dort heißt, sehr ländlich und rustikal begangen wird. Die gezeigten Masken sind aus Ton, vor vielen Jahren vom Dorfältesten handgemacht und handbemalt. Sie wurden als Orden für die Fasnachtsaktiven verwenden. Haben oben zwei Löchlein, womit sie an einem Schnürchen um den Hals getragen werden können. Diese kleinen Masken sind schön und historisch und künden von Karneval aus einem anderen Teil Deutschlands, wo es Fasnacht heißt. Eine Gegend übrigens, die eine Reise immer lohnt.
Wie es heißt, hat sich im benachbarten Leverkusen sogar ein Wolf für den dortigen Karneval interessiert. Er sei, wie ein glaubwürdiger Zeuge bestätigt, in die Innenstadt gelaufen und ganz dicht am Karnevalszug-Verantwortlichen vorbeigehuscht. Ein Beweis unserer Meinung nach, dass selbst dichtestes Getümmel und verrücktestes Getue ihn nicht wirklich aufregen können. Auch an dieser Stelle ein Plädoyer dafür, ihn als Neubürger zu akzeptieren und einfach zu lassen. Dann läßt er auch.
Halt, hier noch diese Meldung: Fraglos, der Biber ist bei uns angekommen und hat sich mit seiner Familie fest am Wupperufer niedergelassen. Er muss zum Kreis der Ureinwohner gerechnet werden, zeitweise verschwunden, ist jetzt wieder da, vor allem am Unterlauf der Wupper. Das hat natürlich Zweifler und Kritiker auf den Plan gerufen, ‚Bäume werden gefällt, Wasser ungeplant gestaut …‘ Doch sollten wir gelassen die Veränderungen beobachten, was sich so tun wird. Interessantes und Erfreuliches, wie der BUND in Veröffentlichung zum Thema meint. Lesenswert. Wir haben selbst Holzarbeiten unseres Freundes an der Wupper entdecken und bewundern können. Alles in allem rät BUND uns dringend, ‚heißt ihn willkommen, er wird unser Naturleben bereichern, der Artenvielfalt wird es gut tun‘.
Ernstere Themen aus der Provinz und der Umgebung werden nicht lange auf sich warten lassen. Gleich geht’s weiter.
Hier sind nächste Termine:
Dienstag, 3. März: Gedenken an die ermordeten Sini und Roma am Mahnmal an der Trasse. Treffen 16.30 Uhr am Mühlenplatz
Donnerstag, 5. März: Schulstreik – Demo. Treffen 11 Uhr am Neumarkt.
Donnerstag, 5. März: Demo am Klinikum „Gleiche Arbeit – gleiches Geld“. 15 Uhr am Haupteingang Klinikum.
Samstag, 8. März: Internationaler Frauentag mit Aktionen auch in Solingen
Die neue Woche beginnt mit einem Gong: Das Thema –Verschärfung der Straßensatzung– kocht hoch. Saubermänner/- und Frauen von CDU und Gruppe Zukunft stellen in der Bezirksvertretung den Antrag, die Verschärfung der Straßensatzung zu vollziehen um damit den Aufenthalt von Obdachlosen im Hauptbahnhof zu verunmöglichen. Wir haben gegen diese sozialpolitische Kälte Stellung genommen. Hier zeigt sich die tiefe Spaltung in der Gesellschaft. Das Pikante ist, dass die Antragsteller keine Mehrheit haben, wenn SPD, Grüne und wir dagegen stimmen. Da muss die AfD einspringen. Aufräumen im Hauptbahnhof mit der AfD!
Die Erklärung der Linksfraktion dazu kommt hier:



















































































































































































































































































