Wir beginnen heute mit einen Blick in den „Progressiven Kalender“ und erwähnen die Olympischen Spiele, die 1936 in Nazideutschland stattgefunden haben. In größtem Stil hat die Nazipropaganda versucht, Deutschland als offenes und friedliebendes Land dazustellen. Aus dem Widerstand heraus wurde Material hergestellt und verbreitet, in dem die tatsächlichen mörderischen Zustände im Land dargestellt wurden. Es sollte im „Reich“ und an die ausländischen Besucher verbreitet werden. Dazu passend erinnern wir am heutigen 2. August, an seinem Geburtstag, an den kommunistischen Arbeiter, Widerstandskämpfer und Leistungssportler, den Ringer Werner Seelenbinder. Er trat 1928 der KPD bei und schloss sich 1933 dem Widerstand an. Nach seiner Festnahme 1942 wurde ihm der Prozess vor den „Volksgerichtshof“ gemacht; nach Todesurteil wurde er 1944 im Zuchthaus Brandenburg enthauptet. Mit ihm Gedenken wir den vielen Sportlerinnen und Sportler, die sich den Nazis widersetzt haben und vielfach den Tod fanden. Überhaupt bietet der Blick in die Geschichte des Widerstandes von Sportlerinnen und Sportler gegen die Nazis viel Material, was uns höchste Anerkennung und Respekt verschaffen lässt.
