Wir begehen den Jahrestag der Großen Revoution der Franzosen am 14. Juli 1789. Die großen Erwartungen, die mit „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ verbunden waren und sind, haben sich bisher nicht erfüllt. Trotzdem hat dieses Großereignis Gewaltiges geleistet: Die Dominanz des Feudal-und Klerikalsystems erhielt ein Schlag. Das Mittelalter ging zu Ende. Neue Produktionsverhältnisse, die die Veränderungen antrieben, erhielten Wurzeln und erste Formen. Bezeichnend ist, dass das alte System sich wehrte; fortan stand die ganze europäische Reaktion gegen die Kräfte des Umbruchs in Frankreich auf. Die Interventionskriege begannen. Dennoch war der politische Umbruch deutlich zu spüren. So u. a. mit dem Versuch der ersten bürgerlich-demokratischen Republik in Mainz. Erinnern wir uns, was unsere Vorfahren Großartiges geleistet haben. Es bleibt unserer Aufgabe, den Hauch der Revolution der Franzosen immer wieder aufzugreifen und mit Leben zu erfüllen.
Zurück in die Niederungen, die auch Schönes und Positives zu bieten hat. So ist das Trassenfest voll gelungen. Dieses Großereignis, was als Ersatz für die abschaffte „Kulturnacht“ eingerichtet wurde, zog Tausende an; Stände und Darbietungen aller Art entlang der Trasse vom Südpark bis zum Botanischen Garten. Und das alles bei brütender Hitze. Wir können von einem Höhepunkt berichten: Auf einer riesigen Bühne im Südpark gaben die Bergischen Symponiker ein Konzert, was so viele Menschen anzog, sodaß die Wiese davor dich bedrängt voll war. Unter der Leitung der Stipendiatin Samira Nasser nahm das Orchester die viele Zuhörer mit auf eine Reise durch 1001 Nacht. Nach einer Zugabe wollte der Beifall nicht enden. Alles in allem: Einfach schön.
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