Die „Klingenstadt Mai 2026“ ist erschienen

Inhalt:

Unser 1. Mai – Zeitenwende auf dem Rücken der Beschäftigten – Stoppt die Brandstifter und Rüstungsprofiteure – Engagieren für Frieden und Soziale Sicherheit – Nein zur Einführung der Wehrpflicht – Wohnen in Solingen – Grünflächen erhalten, Leben schützen – Erinnerung an Richard Scheringer – Zum 156. Geburtstag von W. I. Lenin (Artikel der KPÖ)

Immer wieder die Provinz

Wichtiges und Unwichtiges, heute von der Misere mit dem Grillen in der Stadt, vom Theater- und Konzerthaus, das einer Super-Feuerwache weichen soll usw.

Bülowplatz – hier nicht!

Grillen ist in der aktuellen Jahreszeit sehr beliebt. Die besser- oder gut/sehr gut Verdienenden machen das auf eigenem Flecken vor oder hinter der Villa. Wer dazu nicht gehört, ist auf Öffentlichen Raum angewiesen. Dafür war das Gelände um den Engelsberger Hof sehr geeignet: viele fanden sich dort ein. Jetzt nicht mehr. Der neue Oberbürgermeister Flemm hat „von der Kanzel“ “ das Aus für das Gelände verkündet. Es soll einfach zuviel gewesen sein, auch am Naturschutz, am Wald, und das Chaos immer.

Hier auch nicht!

Jetzt wohin? Die Stadt hat Ersatz versprochen und Gelände genannt: Volkspark auf der Krahenhöhe, Bismarckplatz/Bülowplatz, Bärenloch. Aber die jeweiligen Bezirksvertretungen haben abgelehnt. Summe: Nichts ist geeignet. Jetzt steht die Stadt mit leeren Händen da. Was nun? Kein öffentliches Grillen mehr? Vielleicht haben unsere Freunde von der Partei-Die Partei eine Lösung aus der Sphäre der Satire – oder ähnlich. Wir haben auch keinen Vorschlag, werden aber weiter nachdenken.

Wir berichteten über das Theater- und Konzerthaus. Solides, schon älteres Stück, vielseitig, vom Publikum geachtet und geschätzt. Bekanntlich wollte der neue OB diese Kulturstätte an anderer Stelle haben (Omega-Gelände beim Stüdpark) und dafür eine Groß-Feuerwache hier an den Stadteingang platzieren. Der vorhergehende Rat beschloss damals (mit den Stimmen auch der Linkspartei) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Mittlereweile wird, auch mit unserem Zutun, davon Abstand genommen; der Kulturausschuss beschloss mit der Sanierung des jetzigen Konzerthauses fortzufahren und kassierte die Machbarkeitsstudie.

Doch die Verwaltung setzte sich darüber hinweg und gab ein Gutachten (für teurer Geld!) in Auftrag. Jetzt ist allerhand Konfliktpotential im Gang, über das wir weiter berichten.

Wieder viele beim Wenzelnberg-Gedenken am 19. April 2026

Unfähr 300 Menschen sind dem Ruf zum Wenzelnberg gefolgt. Diese traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an die Ermordung von 71 Menschen im April 1945 durch die Gestapo wird ihrem Auftrag gerecht und verbindet Gedenken mit dem Bezug zu heute und mahnt, wie die jungen Menschen aus Langenfeld ausdrückten, nicht leise zu sein, nie wieder leise zu sein angesichts der Bedrohung von Rechts und der vielen Kriege und Konflikte. Insbesondere die Rede von Alexandra Mehdi, die sprach für die VVN/BdA, traf die aktuellen Themen punktgenau.

Hier ist ihre Rede:

Wenzelnberg 2026

Gedenkfeier zu Ehren der 71 Häftinge, die am 13. April 1945 in der Wenzelnbergschlucht von den Nazis ermordet wurden. Traditionell sind die Städte Wuppertal, Solingen, Remscheid, Leichlingen und Langenfeld die Einlader. Dieses Jahr gestaltet die Stadt Langenfeld die Veranstaltung.

Unter dem Motto „Gemeinsam erinnern und Verantwortung tragen – Nie wieder leise“ tragen Schülerinnen und Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasium Langenfeld mahnende Texte vor.

Die traditionelle Rede der VVN-BdA kommt dieses Jahr von Alexandra Mehdi aus Solingen.

Nach Kranzniederlegung, einer Ansprache des Bürgermeisters und musikalischen Beiträgen schließt das Lied von den Moorsoldaten die Ehrung ab.

Sonntag, den 19. April 11 Uhr in der Wenzelnbergschlucht.

Antifaschistisches Mahnmal in Solingen – das Hakenkreuz wird zerrissen

Ostermarsch 2026 Rhein-Ruhr

Für Abrüstung und ein friedensbereites Land!

Ostermarsch Düsseldorf: Ostersamstag 14 Uhr vor dem DGB-Haus – Abschluß 16.15 Uhr vor dem Rathaus Düsseldorf.

Köln: Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt am Ostersamstag um 12.45 h am Hauptbahnhof.

Friedensfreunde treffen sich auch in Wuppertal und anderen Orten im Land.

Beginn in Köln: 14.30 h Roncalliplatz in Köln