Geschockt oder nicht: In einer Partnerstadt, Aue-Schema in Sachsen, sind die Faschisten ganz oben auf. Bei der OB-Wahl am vergangenen Sonntag erreichte ein Bewerber aus den Reihen der „Freien Sachsen“, einer eindeutig faschistischen Gruppierung, 29 % der Stimmen und damit den ersten Platz. Es folgt ein CDU-Mann mit 23,6 %. Nennenswert sind die 18,5 % für den AfD-Mann. Die wackere Linkspartei ging mit 6,4 % aus dem Rennen hervor. Es gibt eine Stichwahl.
Wenn man’s auch kleinteilig akzeptiert und ein Minimum auf den Fußball schaut oder einfach nur etwas lokal eingestellt ist, der horcht auf bei der Meldung vom Montag, den 11.5.26: „Über 1000 Fans bejubeln Oberligisten 03“. (Tageblatt). Es wird berichtet: „Die Klingenstadt ist durch die Sportvereinigung (Wald) nach 16 Jahren in die fünfthöchste Spielklasse des deutschen Fußballs zurückgekehrt. Mit dem 3:1 .. Erfolg über Kosova Düsseldorf kannte die Freude…“. Die Rede ist auch von Tränen in den Augen und zittriger Stimme des Vereinspräsidenten, als er das Siegesergebnis kommentieren durfte. … Ja, das ist doch was – oder nicht?