Auf ein Neues – wie?

Nein, nach dem Jahreswechsel war’s nicht so einfach, wieder in den Alltag, zum Beispiel in unser kommunalpolitisches Geschehen, einzutauchen. Die USA hatten mit Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen Venezuela überfallen und Präsident Maduro und seine Frau gekidnappt und nach Nordamerika entführt. Dort wird ihm „der Prozeß“ gemacht. Ein Schauprozess wird es werden mit politischen Lügenkonstruktionen. Geschehen, dass einem den Atem stocken lässt!

Erschüttert müssen wir auch noch zum Jahresbeginn die Information über die schreckliche Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montagna, einem Skiort im Wallis, erfahren. 40 junge Menschen sind in einem Tanzclub umgekommen. Weit über 100 mußten zum Teil mit schwersten Brandverletzungen in Kliniken auch im Ausland gebracht werden.

Aber zurück zu Venezuela

Wer es nicht wissen wollte, der kann das jetzt erleben. Eine Riege ultramachtgieriger wahnsinniger Milliardäre haben sich an die Spitze des US-Imperialismus gestellt und wollen sich alles, wovon sie meinen, sie bräuchten das noch, holen. Koste es was es wolle. In diesem Fall das Venezuela-Öl. Ganz oben auf ihrer Liste steht Grönland mit seiner strategischen Lage und seinen Reichtümern. Das Solinger Tageblatt von 8.1. schreibt auf der Titelseite „Grönländer zittern nach Trump-Drohungen“. Sagt das nicht alles? Aber die Liste der Länder, die nicht nach dem Gusto der Trump-USA sind und damit Übernahmekandidaten, ist lang. Iran, Syrien, Kolumbien, Kuba, Nicaragua und andere. Und die deutsche Regierung nennt das nur „komplex“ und schweigt sonst. Die SPD in der Regierung ist einfach stumm. Josef Neumann wagt sich vor: „…Trump geht es um Öl und andere Bodenschätze, mit denen amerikanische Konzerne gute Deals machen sollen. Welche Länder diesem Paukenschlag noch folgen werden, wird sich in Kürze zeigen“.(Zitat aus TB 6.1.) Das Vorgehen der USA mit diesem völkerrechtswidrigen Angriff wird von J. Hardt(CDU) mit der Erwartung eines ‚Neuanfangs in Venezuela‘ verbunden. (TB 6.1.) Die C-Partei hat Klartext gesprochen.

In der jetzt veröffentlichen „Sicherheitstrategie“ der USA wird sich Sorgen gemacht um Europa. So etwa – ‚wenn es so weitergeht mit den Migranten zum Beispiel, zieht das untergehende Europa uns alle in den Abgrund‘. – Was hat der Weltpolizist mit uns vor? Bei solchen Gedanken kommt einem das Frieren.

Am Wochenende wird die großen Konferenz der „Jungen Welt“ sein und am Sonntag die Demonstration zu Ehren vonRosa Luxemburg und Karl Liebknecht und zur Erinnerung an ihre Ermordung in den Januartagen 1919. Beides soll kraftvolle Impulse geben in unsere Bewegung des Widerstands.